Hospiz- und Palliativversorgung –
Geschäftsstelle des Expertenkreises am LfP

Bei dem „Expertenkreis Hospiz- und Palliativversorgung“ handelt es sich um ein am Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention angesiedeltes dauerhaftes Gremium. Im Jahr finden zwei Plenarsitzungen statt. Die Geschäftsstelle des Expertenkreises hat ihren Sitz am Bayerischen Landesamt für Pflege.

Eine Aufgabe des Expertenkreises „Hospiz- und Palliativversorgung“ ist die Erarbeitung einer langfristig angelegten „Bayerischen Zukunftsstrategie zur Hospiz- und Palliativversorgung“. Diese Zukunftsstrategie soll das alte Rahmenkonzept zur Hospiz- und Palliativversorgung ersetzen und neue Impulse für einen bedarfsgerechten Ausbau, aber auch eine bedürfnisgerechte, an den Wünschen und Präferenzen der Betroffenen orientierte Ausdifferenzierung der Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern geben. Der Expertenkreis bietet auch eine Gesprächsplattform mit dem Ziel neue (Versorgungs-) Konzepte, Modellprojekte und Projekte im Bereich der Versorgungsforschung zu diskutieren und initiieren. Im Fokus steht die gemeinschaftliche Weiterentwicklung, um die Akteure vor Ort bestmöglich zu unterstützen und regionale bedarfs- und bedürfnisgerechte Versorgungsstrukturen zu schaffen.

Der Expertenkreis setzt sich aus den Akteuren der Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern – auf Ebene der bayerischen Landesverbände, Dachorganisationen, Dachvereinigungen, Fachgesellschaften etc. – zusammen. Innerhalb des Expertenkreises haben sich sieben Arbeitsgruppen gebildet, welche die unterschiedlichen Facetten der hospizlichen Begleitung und palliativen Versorgung genauer in den Blick nehmen. Gemeinsam mit dem Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention und dem Bayerischen Landesamt für Pflege entwickeln die Arbeitsgruppen Konzepte, aber auch konkrete Projekte und Forschungsvorhaben mit dem Ziel der proaktiven Gestaltung einer hochwertigen, an den Wünschen der Betroffenen ausgerichteten Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern.

Folgende Arbeitskreise (mit über 90 Mitgliedern) sind derzeit im Auftrag des Expertenkreises an der Weiterentwicklung des Bayerischen Rahmenkonzeptes zur Hospiz- und Palliativversorgung tätig:

  • Arbeitsgruppe 1: Gesundheitliche Versorgungsplanung
  • Arbeitsgruppe 2: Hospiz- und Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen
  • Arbeitsgruppe 3: Hospiz- und Palliativversorgung in stationären Pflegeinrichtungen
  • Arbeitsgruppe 4: Hospiz- und Palliativversorgung im Krankenhaus
  • Arbeitsgruppe 5: Ambulante Hospiz- und Palliativversorgung
  • Arbeitsgruppe 6: Innovative Hospiz- und Palliativversorgung
  • Arbeitsgruppe 7: Menschen mit Behinderung in der Eingliederungshilfe bis zuletzt begleiten

Weitergehende Informationen zur Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern sind folgenden Internetseiten oder Links zu entnehmen.

Bayerisches Landesamt für Pflege
Abteilung 3: Pflegefachliche Aufgaben
Geschäftsstelle Expertenkreis Hospiz- und Palliativversorgung
Mildred-Scheel-Str. 4
92224 Amberg

Telefon: 09621 9669-2600
E-Mail: expertenkreis@lfp.bayern.de

Vorstellung der Arbeitsgruppen des Expertenkreises

Sprecherin und Sprecher

Dr. Sabine Petri: ACP (Advance Care Planning) Deutschland
Prof. Dr. Dr. Berend Feddersen: ACP (Advance Care Planning) Deutschland

Mitglieder

Dorothea Bergmann: Diakonisches Werk Bayern der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, 2. Vorsitzende Fachverband End of Life Care
Barbara Dengler: Lebenshilfe – LV Bayern e.V.
Dr. Roland Hanke: Bayerischer Hospiz- und Palliativverband e.V.
Marcus Hecke: Akademie für Hospizarbeit und Palliativmedizin Nürnberg
Gaby Hergenröder: Bildungsträger Hans-Weinberger-Akademie der AWO e.V.
Nelleke Jakob: Bayerisches Rotes Kreuz
Johannes Keller: Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Eva Kell-Grunwald: Bayerischer Hausärzteverband e.V.
Yvonne Knobloch: Sozialverband VdK Bayern e.V.
Dr. Wolfgang Lingl: Erzbischöfliches Ordinariat
Dirk Münch: Arbeitsgemeinschaft Ambulante Kinderhospizarbeit in Bayern
Hermann Reigber: Christophorus Akademie München
Susanne Sickert: Sozialverband VdK Bayern e.V.

Kurzbeschreibung AG 1

Die Arbeitsgruppe 1 widmet sich dem Ziel der Förderung und Etablierung einer qualitativ hochwertigen gesundheitlichen Versorgungsplanung nach § 132g SGB V in Einrichtungen der Pflege sowie der Eingliederungshilfe.

Erste Arbeitsergebnisse und weitere Projekte:

  • Entwurf eines Positionspapiers für die „Bayerische Zukunftsstrategie zur Hospiz- und Palliativversorgung“.
  • Einheitlicher „Bayerischer Notfallbogen“. Dieser Bogen soll im Gespräch des Vorausplanenden mit spezifisch dafür geschulten Gesprächsbegleitenden ausgefüllt werden.
  • Qualitätskriterien für die Weiterbildung gemäß § 132g SGB V, die neben der Schulung des Bayerischen Notfallbogens und seiner Grundlagen, auch Kriterien für Fachgespräche zur Beurteilung der Eignung der Teilnehmenden umfassen.
  • Entscheidungshilfen zur Auswahl von zukünftigen Gesprächsbegleitenden, Checklisten zur institutionellen Implementierung sowie der regionalen Umsetzung.
  • In Planung: Modellprojekt zur Implementierung eines einheitlichen „Bayerischen Notfallbogens“ inklusive Evaluation.

Sprecherin und Sprecher

Prof. Dr. Monika Führer: Kinderpalliativzentrum München
Dirk Münch: Arbeitsgemeinschaft Ambulante Kinderhospizarbeit in Bayern

Mitglieder

Christian Bihlmayer: Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern (ARGE)
Christine Bronner: Sprecherin Landesgruppe Bayern des Bundesverband Kinderhospiz e.V., sowie Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM)
Ursula Diezel: Bayerischer Hospiz- und Palliativverband
Timo Grantz: Bayerisches Hospiz- und Palliativbündnis
Kathrin Kaffenberger: Evang.-Luth. Kirche Bayern, SAPPV-Team der Uniklinik Erlangen
Leonie Hude: Bayerischer Bezirketag, Bezirk Oberbayern
Anna Pabst: Deutscher Caritasverband – Landesverband Bayern e.V.
Dr. Sabine Petri: ACP (Advance Care Planning) Deutschland
Alfons Regler: Süddeutsche Kinderhospiz-Stiftung
René Reinelt: Diakonisches Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Achim Saar: stellvertretender Sprecher Landesgruppe Bayern des Bundesverband Kinderhospiz e.V.
Dr. Elke Schellenberger: Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Kinderpalliativmedizin Bayern

Kurzbeschreibung AG 2

Die Arbeitsgruppe 2 erarbeitet ein Konzept zur Hospiz- und Palliativversorgung im Kindes- und Jugendalter lebenslimitierend erkrankter Menschen in Bayern. Dabei sollen alle bestehenden Konzepte in eine „Zukunftsstrategie“ zusammengeführt und, wo nötig, um wichtige Inhalte ergänzt werden. Außerdem soll der Ist-Zustand der Versorgung aufgezeigt und Versorgungslücken identifiziert und beschrieben werden. In diese Analyse sollen verschiedene Sichtweisen (z. B. aus dem Bereich Hospiz, Palliativversorgung, Kinder, Jugend, Eingliederungshilfe etc.) einbezogen werden.

Erste Arbeitsergebnisse und weitere Projekte:

  • Entwurf eines Positionspapiers für die „Bayerische Zukunftsstrategie zur Hospiz- und Palliativversorgung“.

Sprecherin und Sprecher

Stefan Meyer: Akademie für Hospizarbeit und Palliativmedizin Nürnberg

Mitglieder

Dorothea Bergmann: Bayerische Stiftung Hospiz, Diakonie München und Oberbayern
Christian Bihlmayer: Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern (ARGE)
Barbara Dengler: Lebenshilfe – LV Bayern e.V.
Dr. Barbara Erxleben: Diakonisches Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Volker Fenchel: AWO – LV Bayern e.V.
Timo Grantz: Bayerisches Hospiz- und Palliativbündnis
Simone Heimkreiter: AWO – LV Bayern e.V.
Johannes Keller: Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Regina Lengmüller: Bayerischer Bezirketag
Barbara Mallmann: Bayerischer Hospiz- und Palliativverband e.V.
Sina Muscholl: Arbeitsgemeinschaft Stationäre Hospize in Bayern
Nelleke Jakob: Bayerisches Rotes Kreuz
Anne Rademacher: Paula Kubitscheck-Vogel-Stiftung
Sepp Raischl: DGP e.V. – LV Bayern
Hermann Reigber: Christophorus Akademie München
Prof. Dr. Werner Schneider: Universität Augsburg
Anja Schwarz: Deutscher Caritasverband – Landesverband Bayern e.V., Diözese Augsburg e. V.
Georg Sigl-Lehner: Vereinigung der Pflegenden in Bayern
Michael Thoma: Evang.-Luth. Kirche
Adelheid Widmann: Erzbischöfliches Ordinariat München

Kurzbeschreibung AG 3

Die Arbeitsgruppe 3 zielt darauf ab, für die Neuformulierung des Rahmenkonzepts nachhaltig wirksame Maßnahmen und Strukturen zur weiteren Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung für die stationären Pflegeeinrichtungen in Form eines Positionspapiers zu erarbeiten. Hintergrund sind dabei u. a. folgende Kernfragen:

  • Wie kann die Situation der hospizlich-palliativen Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen auf der Basis des bisher Erreichten nachhaltig gefestigt und verbessert werden?
  • Was braucht es für ein verlässliches Angebot von hospizlicher Begleitung und umfassender palliativer Versorgung in den Einrichtungen?
  • Wie kann im Einrichtungsalltag für die Bewohnerinnen und Bewohner Würde, Selbstbestimmung und Lebensqualität, zu der vor allem auch soziale Kontakte gehören, bis in die letzte Lebensphase gewährleistet werden?
  • Unter welchen Organisationsbedingungen und mit welchen Personalstrukturen können ein würdevolles Miteinander sowie Arbeitsqualität und Gesundheitsschutz auch für Pflegende und alle weiteren, in den Einrichtungsalltag involvierten Akteure gesichert werden?

Bei alledem gilt es zu berücksichtigen, dass die im Positionspapier erarbeiteten Empfehlungen und Maßnahmen nur umgesetzt werden können, wenn eine – jeweils noch zu prüfende und genauer auszuarbeitende – volle Refinanzierung gesichert ist.

Erste Arbeitsergebnisse und weitere Projekte:

  • Entwurf eines Positionspapiers für die „Bayerische Zukunftsstrategie zur Hospiz- und Palliativversorgung“.
  • Ethikpapier
  • Zukünftige Modellprojekte befinden sich derzeit in Abstimmung

Sprecherin und Sprecher

Prof. Dr. Claudia Bausewein: DGP e.V. – LV Bayern
Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe: Universität Erlangen

Mitglieder

Manfred Albang: Erzbischöfliches Ordinariat München
Markus Bünemann, M. SC.: Diakonisches Werk Bayern e.V.
Andreas Diehm: Bayerische Krankenhausgesellschaft e.V.
Ursula Diezel: Bayerischer Hospiz- und Palliativverband e. V.
Heike Gülker: Deutscher Caritasverband – Landesverband Bayern e.V.
Karoline Labitzke: Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
Sabine Roth: Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern
Dr. Rainer Schäfer: Bayerische Stiftung Hospiz
Dr. Ann-Kristin Stenger: Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V.
Alexander Wanner: Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern
Dr. Heidi Wurst MD Bayern

Kurzbeschreibung AG 4

Der Fokus der AG 4 liegt auf der Hospiz- und Palliativversorgung im Krankenhaus. Unter Berücksichtigung der Verschiedenartigkeit der Krankenhauslandschaft in Bayern strebt die Arbeitsgruppe eine Diskussion neuer Versorgungsmodelle wie z. B. Palliativ-Beauftragte, Palliativ-Ansprechpartner, palliative Netzwerke im Krankenhaus, palliativmedizinische Tageskliniken, aber auch bereits bekannter Strukturen der Palliativversorgung im Krankenhaus an.

Erstes Arbeitsziel der AG 4 ist die Überarbeitung und Aktualisierung des seit 2009 bestehenden Fachprogramms „Palliativversorgung in Krankenhäusern“ (im Sinne von Art. 4 Abs. 1 Satz 2 BayKrG). Ziel des Fachprogramms als Teil des Krankenhausplans des Freistaates Bayern ist es, durch Palliativmedizin / Palliative Care die stationäre Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen zu verbessern und eine bedarfsgerechte Versorgung sowohl in den Ballungsgebieten als auch im ländlichen Raum zu erreichen.

Erste Arbeitsergebnisse und weitere Projekte:

  • Überarbeitung des Fachprogramms „Palliativversorgung in Krankenhäusern“
    Im nächsten Schritt wird ein Entwurf für das Positionspapier für die „Bayerische Zukunftsstrategie zur Hospiz- und Palliativversorgung“ entwickelt.

Sprecherin und Sprecher

Katja Goudinoudis: DGP e.V. – LV Bayern
Timo Grantz: Bayerisches Hospiz- und Palliativbündnis

Mitglieder

Günter Beucker: Diakonisches Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Harald Braun: Evang.-Luth. Kirche
Karin Deseive: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe – DBfK Südost
Dr. Thomas Ewert: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Jan Fischer: Deutscher Caritasverband – Landesverband Bayern e.V.
Thomas Hackenberg: Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern
Johannes Keller: Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Stefan Meyer: Akademie für Hospizarbeit und Palliativmedizin Nürnberg
Tanja Poenitsch: Bayerischer Hausärzteverband
Gregor Sattelberger: Landesverband SAPV Bayern e.V.

Kurzbeschreibung AG 5

Die AG 5 entwickelt ein Konzept, das zu einer umfassenden Weiterentwicklung der „Allgemeinen Ambulanten Palliativversorgung“ (AAPV) in Bayern beitragen soll. Langfristiges Ziel ist der weitere Ausbau einer flächendeckenden, vernetzten und koordinierten ambulanten Hospiz- und Palliativversorgung bei einer leistungsgerechten Vergütung.

Das erarbeitete Konzept soll Ziele aufzeigen, den Umsetzungsstand abbilden sowie Empfehlungen für Maßnahmen zur Zielerreichung geben. Es richtet sich an alle in der ambulanten Hospiz- und Palliativversorgung Tätigen (insbesondere Leistungserbringer sowie Kostenträger).

Erste Arbeitsergebnisse und weitere Projekte:

  • Entwurf eines Positionspapiers für die „Bayerische Zukunftsstrategie zur Hospiz- und Palliativversorgung“.

Sprecherin und Sprecher

Katja Goudinoudis: DGP e.V. – LV Bayern
Günter Beucker: Diakonisches Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Mitglieder

Prof. Dr. Claudia Bausewein: DGP e.V. – LV Bayern
Christine Bronner: Sprecherin Landesgruppe Bayern des Bundesverband Kinderhospiz e.V., sowie Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM)
Dr. Barbara Erxleben: Diakonisches Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Timo Grantz: Bayerisches Hospiz- und Palliativbündnis
Margit Gratz: Bayerischer Hospiz- und Palliativverband e. V.
Andreas Kaiser: Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern
Johannes Keller: Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Karoline Labitzke: Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
Dr. Wolfgang Lingl: Erzbischöfliches Ordinariat München
Sina Muscholl: Arbeitsgemeinschaft Stationäre Hospize in Bayern
Anne Rademacher: Paula Kubitscheck-Vogel- Stiftung
Hermann Reigber: Christophorus Akademie München
Leonhard Wagner: Arbeitsgemeinschaft Stationäre Hospize in Bayern
Dr. Heidi Wurst: MD Bayern

Kurzbeschreibung AG 6

In der AG 6 entwickeln die Mitglieder gemeinsam Ideen und beschreiben Versorgungskonzepte, die aufgrund ihres innovativen Charakters zu Weiterentwicklung der gesamten Hospiz- und Palliativversorgung beitragen sollen. Ein Anspruch dabei ist es, betroffene Menschen möglichst frühzeitig über Hospiz- und Palliativangebote aufzuklären und die entsprechenden Angebote in deren Versorgung einzubetten. Ziel ist auch, dass durch eine breitere Verteilung und Ausdifferenzierung der vorhandenen Ressourcen Menschen mit lebenslimitierenden Erkrankungen bedarfs- und bedürfnisgerechte Angebote zur Hospiz- und Palliativversorgung erhalten können.

Erste Arbeitsergebnisse und weitere Projekte:

  • Entwurf eines Positionspapiers für die „Bayerische Zukunftsstrategie zur Hospiz- und Palliativversorgung“. Thematische Schwerpunkte: „Caring Communities“, „Neues Ehrenamt“, „Tagesangebote“ und „Neue hospiz- und palliativbetreute Wohnformen“.

Sprecherin und Sprecher

Barbara Dengler: Lebenshilfe – LV Bayern e.V.
Stefan Meyer: Akademie für Hospizarbeit und Palliativmedizin Nürnberg

Mitglieder

Herbert Borucker: Deutscher Caritasverband – Landesverband Bayern e.V.
Barbara Mallmann: Bayerischer Hospiz- und Palliativverband e.V.
Melanie Martlreiter: Bayerischer Bezirketag
Judith Münch-Peither: Akademie für Hospizarbeit und Palliativmedizin Nürnberg
Anne Rademacher: Paula Kubitscheck-Vogel-Stiftung
Sepp Raischl: DGP e.V. – LV Bayern
René Reinelt: Diakonisches Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Kurzbeschreibung AG 7

Die AG 7 befasst sich mit allgemeinen und besonderen Aspekten der Hospiz- und Palliativversorgung im Bereich der Eingliederungshilfe. Ziel ist es, für diesen Bereich bestehende Maßnahmen der Hospiz- und Palliativarbeit zu identifizieren und weiter fortzuentwickeln. Hierfür soll zunächst der „Status quo“ in Bayern durch eine breit angelegte Studie zu bestehenden Versorgungsangeboten, Kapazitäten, Bedarfen und Bedürfnissen in Wohnformen der Eingliederungshilfe ermittelt werden, um auf dieser Basis Konzepte für eine qualitätsvolle Weiterentwicklung der Versorgung zu formulieren.

Erste Arbeitsergebnisse und weitere Projekte:

  • Positionspapier für die „Bayerische Zukunftsstrategie zur Hospiz- und Palliativversorgung“.
  • Für die Studie wurde bereits eine Leistungsbeschreibung erstellt. Im nächsten Schritt soll die Durchführung erfolgen.