Außenansicht - Bayersiches Landesamt für Pflege

Das Landesamt

Das Bayerische Landesamt für Pflege, kurz LfP, ist eine Landesbehörde, die dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege nachgeordnet ist. Dienstsitz des LfP ist Amberg in der Oberpfalz.

Neben der Organisation und Umsetzung vieler Förderverfahren ist das Landesamt eine wissenschaftliche Fachbehörde in pflegefachlichen Fragen.
Grundlegende Informationen werden politischen Gremien bereitgestellt, wie beispielsweise Daten über die Versorgungssituation und –strukturen im Bereich „Pflege“ in Bayern.

Bayern ist das erste Bundesland mit einem eigenen Landesamt, das sich um die Belange der Pflege kümmert. Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat die Gründung des LfP in seiner Regierungserklärung am 18. April 2018 als Teil des 10-Punkte-Programmes zur Pflege in Bayern verkündet. Gleichzeitig wurde ein Aufbaustab zur Gründung des Landesamtes eingerichtet. Schon am 15. Juli 2018 haben die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am neuen Dienstsitz des künftigen Landesamtes in Amberg ihre Arbeit aufgenommen. Die ehemalige Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, MdL, und Albert Füracker, MdL, Staatsminister der Finanzen und für Heimat, eröffneten das Bayerische Landesamt für Pflege schließlich am 20. September 2018 offiziell.

Das Bayerische Landesamt für Pflege hat seinen Sitz in der kreisfreien Stadt Amberg in der Oberpfalz/ Bayern und ist im ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus (BWK) untergebracht. Das Bundeswehrkrankenhaus wurde 1936 bis 1938 als Standortlazarett der Wehrmacht erbaut. 1957 hat die Bundeswehr die Liegenschaft übernommen. Ab 1958 erfolgten große Um- und Anbaumaßnahmen, jährlich wurden rund 40.000 Patienten im BWK behandelt. Weitere große Neubaumaßnahmen (OP-Bereich, technische Infrastruktur) folgten in den Jahren 1996 bis 2003. 2007 wurde das Krankenhaus im Rahmen der Reform der Bundeswehrkrankenhäuser geschlossen. Zwei Jahre später übernahm ein Investor die Liegenschaft und baute das BWK in mehreren Phasen für die Neunutzung um.

Der Mitarbeiterstab des LfP setzt sich aus Tarifbeschäftigten und Beamten zusammen. Am LfP arbeiten die unterschiedlichsten Berufsgruppen: Pflege- und Gesundheitswissenschaftler, Sozialpädagogen, Psychologen, Betriebswirte, Juristen, Informatiker, Architekten, Bauingenieure, Verwaltungsbeamte und Verwaltungsfachangestellte. Im Endausbau sollen bis zu 350 Beschäftigte am LfP arbeiten.

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