PRESSEMITTEILUNG
Amberg, 10.02.2023
Zuwanderung internationaler Pflegekräfte –
Fachgespräch am Bayerischen Landesamt für Pflege

Deutschland steht vor der Herausforderung, den steigenden Bedarf an qualifizierten Pflegekräften zu decken. Die demografische Entwicklung und die zunehmende Lebenserwartung führen zu einem Anstieg der Pflegebedürftigen. Dabei wird auch zusätzliches, qualifiziertes Pflegefachpersonal aus dem Ausland künftig eine wichtige Rolle spielen. Die Zuwanderung von Pflegefachkräften aus dem Ausland und die berufsrechtliche Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse sind jetzt Thema beim achten Fachgespräch am Bayerischen Landesamt für Pflege (LfP) gewesen.

Impulsgeber war Prof. Dr. Lukas Slotala von der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Er sprach unter anderem über den bundesrechtlichen Verfahrensrahmen und den derzeitigen Status der Antragsumsetzung.

Die Zuwanderung internationaler Pflegefachpersonen nach Bayern – insbesondere aus Drittstaaten – werde auch in den kommenden Jahren deutlich zunehmen, so Achim Uhl, Leiter des Bayerischen Landesamtes für Pflege. Als Herausforderung sehe er zum einen den Qualifizierungsbedarf und die Einarbeitung internationaler Pflegefachkräfte, zum anderen die Überprüfung des Qualifikationsniveaus und der Qualifikationsinhalte: „Pflegefachpersonen aus dem Ausland verfügen über Berufsabschlüsse und -erfahrungen in unterschiedlichen Bildungs-, Beschäftigungs- sowie Pflege- und Gesundheitssystemen. Deshalb muss die fachliche und die sprachliche Qualifikation geprüft werden.“ Auch die Integration in den Arbeitsalltag und das soziale Leben seien wichtige Schritte hin zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Rekrutierung internationaler Pflegefachpersonen.

Weitere Informationen zum Thema können Interessierte unter veranstaltungen@lfp.bayern.de anfragen. Das nächste Fachgespräch ist für den 1. März geplant. Dann geht es um „Pflegeinnovationen im Realbetrieb stationärer Pflegesettings“.

PRESSEMITTEILUNG
Amberg, 10.02.2023
Zuwanderung internationaler Pflegekräfte –
Fachgespräch am Bayerischen Landesamt für Pflege

Deutschland steht vor der Herausforderung, den steigenden Bedarf an qualifizierten Pflegekräften zu decken. Die demografische Entwicklung und die zunehmende Lebenserwartung führen zu einem Anstieg der Pflegebedürftigen. Dabei wird auch zusätzliches, qualifiziertes Pflegefachpersonal aus dem Ausland künftig eine wichtige Rolle spielen. Die Zuwanderung von Pflegefachkräften aus dem Ausland und die berufsrechtliche Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse sind jetzt Thema beim achten Fachgespräch am Bayerischen Landesamt für Pflege (LfP) gewesen.

Impulsgeber war Prof. Dr. Lukas Slotala von der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Er sprach unter anderem über den bundesrechtlichen Verfahrensrahmen und den derzeitigen Status der Antragsumsetzung.

Die Zuwanderung internationaler Pflegefachpersonen nach Bayern – insbesondere aus Drittstaaten – werde auch in den kommenden Jahren deutlich zunehmen, so Achim Uhl, Leiter des Bayerischen Landesamtes für Pflege. Als Herausforderung sehe er zum einen den Qualifizierungsbedarf und die Einarbeitung internationaler Pflegefachkräfte, zum anderen die Überprüfung des Qualifikationsniveaus und der Qualifikationsinhalte: „Pflegefachpersonen aus dem Ausland verfügen über Berufsabschlüsse und -erfahrungen in unterschiedlichen Bildungs-, Beschäftigungs- sowie Pflege- und Gesundheitssystemen. Deshalb muss die fachliche und die sprachliche Qualifikation geprüft werden.“ Auch die Integration in den Arbeitsalltag und das soziale Leben seien wichtige Schritte hin zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Rekrutierung internationaler Pflegefachpersonen.

Weitere Informationen zum Thema können Interessierte unter veranstaltungen@lfp.bayern.de anfragen. Das nächste Fachgespräch ist für den 1. März geplant. Dann geht es um „Pflegeinnovationen im Realbetrieb stationärer Pflegesettings“.